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Förderung


Förderbereich Städtebau, Denkmalschutz

Im Mittelpunkt der städtebaulichen Förderung steht die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung des Regierungsbezirkes Münster. Maßnahmen mit diesem Ziel fördert die Bezirksregierung mit Bundes- und Landesmitteln sowie mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Über Antragsverfahren für Projekte, die die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken, informiert die Bezirksregierung.

Stadtentwicklung, Städtebau und Denkmalschutz unterliegen einer dynamischen Anpassung an sich ständig ändernde Erfordernisse und Rahmenbedingungen. Politik und Verwaltung in unseren Städten und Gemeinden müssen schnell auf Veränderungen reagieren können. Dies betrifft Änderungen durch die demografische Entwicklung genauso wie Entwicklungen durch die fortschreitende europäische Integration. Und auch die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung des Klimawandels prägen die Modernisierung unserer Städte und Gemeinden. Die Förderangebote des Landes wie beispielsweise das „Städtebauförderprogramm“ unterstützen unsere Städte und Gemeinden in diesen Prozessen.

Überblick

Sie erhalten an dieser Stelle einen Überblick über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. Die Eckdaten der einzelnen Programme beantworten die wichtigsten Fragen zu den Förderverfahren, die von der Bezirksregierung Münster genehmigt, begleitet oder koordiniert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Förderlotsen und zu konkreten Programmen an die genannten Ansprechpartner.

Änderungen vorbehalten

Die Bezirksregierung bemüht sich um Aktualität und Richtigkeit aller Daten und Informationen. Trotzdem behalten wir uns Änderungen vor, sodass kein rechtlicher Anspruch aus den aufgeführten Informationen und Hinweisen abgeleitet werden kann. Wir bitten diesbezüglich um Verständnis und verweisen auf die persönlichen Beratungsgespräche und auf einschlägige Gesetzestexte.

Die Programme im Einzelnen:


Städtebauförderung

Bezeichnung Förderprogramm

Städtebauförderprogramm

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Gemeindeverbände

Was wird gefördert?

  • Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren in ihrer städtebaulichen Funktion unter besonderer Berücksichtigung des Wohnungsbaus sowie der Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
  • Fortentwicklung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem sozialem, ökonomischem und ökologischem Entwicklungsbedarf (Soziale Stadt)
  • REGIONALEn
  • Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen bei erheblichen Funktionsverlusten (Stadtumbau West)
  • Erhalt und Weiterentwicklung von bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtkernen und -bereichen mit denkmalwerter Substanz (Städtebaulicher Denkmalschutz)
  • Sicherung und Stärkung der zentralörtlichen Versorgungsfunktionen der kleineren Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten bzw. ländlichen Räumen (Kleinere Städte und Gemeinden)

Wie sind die Konditionen?

40- bis 80-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Gesamtkosten

Wo ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist dreifach zu stellen. Ein Exemplar verbleibt beim jeweiligen Kreis (Kommunalaufsicht). Zwei weitere Exemplare gehen an die Bezirksregierung, die mit Bericht ein Exemplar an das zuständige Ministerium weitergibt.

Wann ist der Antrag zu stellen?

In der Regel bis zum 31. August des Jahres für die Aufnahme in das Programm für das Folgejahr

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008, LHO, Verwaltungsvereinbarungen Bund/Land

Was noch wichtig ist?

Neben dem jährlich aufzustellenden Förderprogramm werden im Rahmen von Wettbewerben, wie zum Beispiel „Ab in die Mitte“ und „StandortInnenstadt“, besondere Projekte gefördert.

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35
Domplatz 1 3

48143 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Stolz, Martin
Hauptdezernent
Telefon: 0251 411-1318
Telefax: 0251 411-81318

Kemper, Stephan
Dezernent
Telefon: 0251 411-4021
Telefax: 0251 411-84021

Bardehle, Frank
Telefon: 0251 411-1503
Telefax: 0251 411-81503

von Bruchhausen, Ulrich
Telefon: 0251 411-1501
Telefax: 0251 411-81501

Möwig, Sandra 
Telefon: 0251 411-1546
Telefax: 0251 411-81546

Rehorst, Kornelia
Telefon: 0251 411-1518
Telefax: 0251 411-81518

Vogel, Brigitte
Telefon: 0251 411-1506
Telefax: 0251 411-81506

Walterbusch, Martina
Telefon: 0251 411-1496
Telefax: 0251 411-81496

Formulare
Rechtsvorschriften
Weitere Links

Investitionspakt Soziale Integration

Bezeichnung Förderprogramm

Städtebauförderprogramm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Gemeindeverbände

Was wird gefördert?

  • Schaffung von Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier,
  • Qualifizierung von Einrichtungen der unmittelbaren oder mittelbaren öffentlichen sozialen Infrastruktur, auch durch Herstellung von Barrierearmut und -freiheit,
  • Errichtung, Erhalt, Ausbau und Weiterqualifizierung von Grün- und  Freiflächen.

Gegenstand der Förderung sind einzelne Maßnahmen zur bedarfsorientierten Errichtung und baulichen Erneuerung von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen zur Förderung der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier, keine städtebaulichen Gesamtmaßnahmen.

Gefördert werden können Einrichtungen in Gebieten, die in Programmen der Städtebauförderung aufgenommen sind (Förderung innerhalb von Gebieten). In besonderen Fällen kann die Förderung auch außerhalb von Programmgebieten erfolgen. Zu den geförderten Investitionen gehören investive und investitionsbegleitende Maßnahmen.

Wie sind die Konditionen?

90-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Zuwendung wird ausschließlich zu den dauerhaft unrentierlichen Ausgaben bewilligt.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Anträge sind den Bezirksregierungen, Dezernat 35 Städtebauförderung, als Bewilligungs-behörden in elektronischer Form zu übersenden.

Es ist das gesonderte Antragsformular zu verwenden! Die kommunalaufsichtliche Checkliste ist beizufügen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Fristende zur Einreichung der Projektanträge bei der zuständigen Bezirksregierung ist der 03. Mai 2017. Sofern eine Kommune mehrere Anträge stellt, sind diese zu priorisieren.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008, LHO, Verwaltungsvereinbarungen Bund/Land

Was noch wichtig ist?

Die geförderten Städte und Gemeinden sind zur Teilnahme an der Evaluierung des Bundes als Grundlage für eine nachhaltige soziale und integrative Wirkungsanalyse der Investitionen verpflichtet.

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35
Domplatz 1 – 3

48143 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Stolz, Martin
Hauptdezernent
Telefon: 0251 411-1318
Telefax: 0251 411-81318

Kemper, Stephan
Dezernent
Telefon: 0251 411-4021
Telefax: 0251 411-84021

Bardehle, Frank 
Telefon: 0251 411-1503
Telefax: 0251 411-81503

von Bruchhausen, Ulrich 
Telefon: 0251 411-1501
Telefax: 0251 411-81501

Möwig, Sandra  
Telefon: 0251 411-1546 
Telefax: 0251 411-81546

Rehorst, Kornelia 
Telefon: 0251 411-1518
Telefax: 0251 411-81518

Vogel, Brigitte 
Telefon: 0251 411-1506
Telefax: 0251 411-81506

Walterbusch, Martina 
Telefon: 0251 411-1496
Telefax: 0251 411-81496

Formulare
Weitere Links

Denkmalförderung

Bezeichnung Förderprogramm

Denkmalförderung

Wer wird gefördert?

Gemeinden (GV), Private, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Denkmalpflegeorganisationen, gemeinnützige Träger

Was wird gefördert?

Maßnahmen zu Schutz und Pflege von Denkmälern, Erhalt und Instandsetzung der denkmalwerten Substanz

Wie sind die Konditionen?

Höhe der Zuwendung, bezogen auf die denkmalbedingten zuwendungsfähigen Ausgaben:

  • bei Gemeinden (GV) 40 – 50 Prozent,
  • bei Privaten, Kirchen etc. maximal 33,3 Prozent.

Wo ist der Antrag zu stellen?

In zweifacher Ausfertigung über die untere Denkmalbehörde (Gemeinde) bei der

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35, Denkmalangelegenheiten
Domplatz 1 – 3

48143 Münster

Wann ist der Antrag zu stellen?

bis zum 1. Oktober für das Folgejahr

Welche Rechtsgrundlage besteht?

§ 35 Denkmalschutzgesetz NRW (DSchG) in Verbindung mit den Förderrichtlinien Denkmalpflege

Was noch wichtig ist?

Voraussetzungen: Eintragung in die Denkmalliste beziehungsweise endgültige Unterschutzstellung, Erlaubnis der unteren Denkmalbehörde gemäß § 9 DSchG, kein vorzeitiger Maßnahmebeginn

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35, Denkmalangelegenheiten
Domplatz 1 3

48143 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Geißler, Karin
Dezernentin
Telefon: 0251 411-1510
Telefax: 0251 411-81510

Möwig, Sandra 
Telefon: 0251 411-1546
Telefax: 0251 411-81546

Engberding, Martina
Telefon: 0251 411-2130
Telefax: 0251 411-82130

Formulare
Rechtsvorschriften

Kleingartenförderung

Bezeichnung Förderprogramm

Kleingartenförderung

Wer wird gefördert?

Gemeinden (GV) als Träger

Was wird gefördert?

  • Grunderwerb, Bau (neu)/Erweiterung, Erschließung
  • Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen (neu) und Abwasseranschluss etc.

Wie sind die Konditionen?

  • Grunderwerb
  • Bauliche Investitionen: 60-80 Prozent – bei Bau/Erschließung: zuwendungsfähige Kosten: 4.500 Euro je Kleingarten, Sanitäre Gemeinschaftseinrichtung: zuwendungsfähige, Kosten: 300 Euro je Kleingarten etc.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35
Domplatz 1 3

48143 Münster

Wann ist der Antrag zu stellen?

Nach Aufforderung (Anmeldung für das Folgejahr)

Welche Rechtsgrundlage besteht?

  • Kleingartenförderrichtlinien RdErl.MUNLV vom 10.11.2004
  • VVG/ANBest-G

Was noch wichtig ist?

Keine Förderung von:

  • Unterhaltung/Erneuerung
  • Versorgung, Anschlüsse für Einzelgärten

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 35
Domplatz 1 – 3

48143 Münster

Ansprechpartner bei der Bezirksregierung Münster?

Engberding, Martina
Telefon: 0251 411-2130
Telefax: 0251 411-82130

Formulare
Rechtsvorschriften

Kommunalaufsichtlicher Fragenkatalog – Anlage zum Förderantrag

Das Gemeindefinanzierungsgesetz (§ 31 GFG 2011) wie auch die Verwaltungsvorschrift zu § 44 Landeshaushaltsordnung (Ziffer 2.6. VVG) sehen eine Beteiligung der Kommunalaufsicht im Rahmen der Förderverfahren mit Kommunen vor.

Hierfür werden antragstellende Kommunen – unabhängig von der jeweiligen Haushalts­situation – gebeten, den Fragebogen ausgefüllt den Antragsunterlagen an die Fachdezernate beizufügen.

Bitte beachten Sie, dass dem Fragebogen zu investiven und konsumtiven Anteilen die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht zur Haushaltsverträglichkeit beizufügen ist.
Bei Anträgen von kreisangehörigen Kommunen, deren Haushalt nicht fiktiv ausgeglichen ist, ist die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht beizufügen.

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Hier gelangen Sie zu den gewünschten Downloads und Formularen der Bezirksregierung Münster. Sortiert nach Themenfeldern werden Ihnen in Schritt 3 und gegebenenfalls 4 die entsprechenden Dokumente zum direkten Download angeboten.

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Anschrift

Bezirksregierung Münster
Domplatz 1 – 3
48143 Münster

Telefon: +49 (0)251 411-0
Telefax: +49 (0)251 411-2525

poststelle@brms.nrw.de

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