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Kalkabbau

© Bezirksregierung Münster


09.03.2018
Regionalplan Münsterland: Sachlicher Teilplan Kalkstein wird teilweise neu ausgelegt

Münster/Beckum/Ennigerloh/Wettringen. Die Bezirksregierung Münster hat im Entwurf des Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ grundlegende Änderung vorgenommen, die sich im Wesentlichen auf die Gebiete der Städte Beckum und Ennigerloh (Kreis Warendorf) sowie der Gemeinde Wettringen (Kreis Steinfurt) beziehen. Daher wird der Planentwurf neu ausgelegt, um Gelegenheit zur Stellungnahme zum geänderten Teil zu geben.

Die öffentliche Auslegung des geänderten Planentwurfs erfolgt in der Zeit vom 12. März 2018 bis zum 13. April 2018 zur Einsichtnahme bei der Bezirksregierung Münster, der kreisfreien Stadt Münster und den vier Kreisen des Münsterlandes sowie über die Internetseiten der Bezirksregierung Münster.

Die Bezirksregierung Münster erarbeitet im Auftrag des Regionalrats Münster seit dem 12. Dezember 2016 den Sachlichen Teilplan „Kalkstein“ (STK). Gegenstand dieses Erarbeitungsverfahrens ist vor allem die Festlegung von Bereichen zur Sicherung und zum Abbau oberflächennaher Bodenschätze für den Rohstoff Kalkstein sowie deren späterer Nachfolgenutzung.

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens vom 2. Januar 2017 bis zum 24. März 2017 sind von den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (Verfahrensbeteiligte) und aus der Öffentlichkeit zahlreiche Anregungen, Bedenken und Hinweise vorgetragen worden, die zu Änderungen am Planentwurf geführt haben. Zudem ergaben sich weitere Änderungen aus der Erörterung mit den Verfahrensbeteiligten.

Wichtige Informationen zur Auslegung und zur Abgabe von Stellungnahmen befinden sich im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster und sind ab dem 12. März 2018 über folgende Seite abrufbar:

Nach Ablauf der Beteiligungsfrist wird sich die Bezirksregierung Münster mit den fristgerecht vorgebrachten Stellungnahmen zu den geänderten Teilen des Planentwurfs auseinandersetzen und die Anregungen und Bedenken der Verfahrensbeteiligten und aus der Öffentlichkeit in die Gesamtabwägung einbeziehen. Soweit erforderlich, erfolgt eine weitere Erörterung mit den Verfahrensbeteiligten.

Anschließend entscheidet der Regionalrat über die Inhalte des künftigen Sachlichen Teilplans „Kalkstein“ und trifft dazu den sogenannten Aufstellungsbeschluss. Er muss dabei auch über die Planinhalte entscheiden, zu denen vorab kein Meinungsausgleich mit den Verfahrensbeteiligten hergestellt werden konnte. Der Aufstellungsbeschluss durch den Regionalrat soll nach derzeitigem Planungsstand im Juni 2018 erfolgen.

Danach ist der aufgestellte Plan dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie als Landesplanungsbehörde anzuzeigen. Mit der Bekanntmachung im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW wird der Sachliche Teilplan „Kalkstein“ wirksam.

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