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Regierungspräsidentin Dorothee Feller (v.l.) begrüßte zur Lesenacht Prof. Dr. Thomas Sternberg, Ermira Shala, Judith Suermann, Merle Gnegel, Dr. Stefan Nacke und Georg Veit. © Bezirksregierung Münster


20.11.2018
Lesenacht in der Bezirksregierung Münster

Münster. Für das Familienhaus am Universitätsklinikum Münster e.V. trugen gestern Abend (19. November) prominente Persönlichkeiten aus dem Münsterland aus ihren Lieblingsbüchern vor. Rund 100 Literaturfreunde lauschten den Worten von Dr. Stefan Nacke (Mitglied des Landtages NRW), Prof. Dr. Thomas Sternberg (Zentralkomitee der deutschen Katholiken), Judith Suermann (Schauspielerin und Regisseurin beim Cactus Theater) und Ermira Shala und Merle Gnegel (Botschafterinnen des Familienhauses) im Foyer der Bezirksregierung Münster am Domplatz.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller begrüßte die Gäste zur Lesenacht und betonte die Bedeutung des Vorlesens, vor allem für die frühkindliche Sprach- und Leseförderung. „Insbesondere Grundschülern fällt das Lesenlernen leichter, wenn ihnen regelmäßig vorgelesen wird. Der Vorteil des Vorlesens ist der Austausch mit einer Vertrauensperson. Für das Lesen und Vorlesen brauchen Kinder Vorbilder wie Sie, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.“

Traditionell findet die Lesenacht im Herbst statt; in diesem Jahr zum achten Mal. Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Bezirksregierung Münster und dem Domfreunde Münster e.V.
Georg Veit, Kulturdezernent der Bezirksregierung Münster, moderierte die Lesenacht. „Musica Camerata“ aus Lüdinghausen unter der Leitung von Hans-Georg Jaroslawski begleitete den Abend musikalisch.

Dr. Stefan Nacke ist Mitglied des Landtages NRW hat aus Astrid Lindgrens Kinderbuch „Michel aus Lönneberga“ vorgelesen. Ermira Shala und Merle Gnegel haben ihre eigenen Gedichte, Songs und Texte vorgetragen. Sie handelten von ihren Gefühlen und Erfahrungen im UKM und dem Familienhaus in Münster während ihrer Behandlung. Dr. Thomas Sternberg wählte Umbero Ecos „Das Foucaultsche Pendel“ zum Vorlesen aus. Den Abschluss bereitete Judith Suermann mit Edgar Allen Poes „Das verräterische Herz“.

Am Rande der Veranstaltung wurde Spendengelder in Höhe von rund 356 Euro gesammelt, die dem Familienhaus am Universitätsklinikum Münster e.V. zu Gute kommt.

Das Familienhaus bietet Angehörigen von Patienten mit schweren oder lebensbedrohlichen Krankheiten eine Unterkunft in direkter Nähe des Universitätsklinikums. Vor über 20 Jahren wurde der Verein in freier Trägerschaft gegründet. Das Familienhaus erleichtert seitdem den aus ihrem gewohnten häuslichen Miteinander herausgerissenen Familien den Alltag. Dort haben sie auch die Möglichkeit mit anderen Angehörigen ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

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