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Meldekopf für Krisenfälle

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An einem Bahnübergang in Münster erfasst die aus Richtung Warendorf kommende Regionalbahn ein Auto. Der Fahrer ist bei geschlossenen Halbschranken auf die Gleise geraten. Eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg wird bei Erdarbeiten für die Verlegung von Glasfaserkabeln in Datteln gefunden und durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft und beseitigt. Bei Gronau ist Öl in die Dinkel gelaufen und breitet sich in Richtung Niederlande aus. In jedem Fall viel Arbeit für den „Meldekopf″ der Bezirksregierung Münster.

1.588 Meldungen im Jahr 2017

Der „Meldekopf″ ist ein wichtiger Baustein in der Gefahrenabwehr des Regierungsbezirks Münster. 1.588 Meldungen gingen 2017 bei den Kollegen, die wochenweise abwechselnd Bereitschaftsdienst haben, ein. Etwa 70 Prozent der Anrufe betreffen die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr (1.125). Große Anteile sind bei der Unterbringung von Flüchtlingen (143), aus dem Umweltbereich (100) und dem Arbeitsschutz (134) sowie dem Luftverkehr (57) zu verzeichnen. Aber auch aus dem Bereich Schule (27) gibt es immer wieder Einsätze, die ein größeres Ausmaß annehmen können. Fast 50 Prozent der Anrufe gehen außerhalb der Dienstzeit (790) ein.

Feuerwehr, Katastrophenschutz und Verwaltung

Die erfahrenen Kollegen aus dem Bereich der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und der Verwaltung nehmen die Meldungen auf, behalten die Situation im Blick und alarmieren im Katastrophenfall den Krisenstab der Bezirksregierung Münster. Ein solcher Fall war das Hochwasser in Münster und Greven am 28. Juli 2014. Nach erheblichen Regenfällen standen ganze Stadtteile in beiden Städten unter Wasser. Zu diesem Ereignis gingen gleich mehrere Erstmeldungen ein, da verschiedene Städte und Kreise betroffen waren. Der Krisenstab der Bezirksregierung Münster musste einberufen werden. Die Situation war mit den Kräften der heimischen Feuerwehren und der Hilfsdienste nicht in den Griff zu bekommen. Ebenso musste bedacht werden, dass die Einsatzkräfte irgendwann eine Pause brauchen und die gesamte Einsatzdauer mehrere Tage betragen kann. In solchen Fällen sorgt der Krisenstab der Bezirksregierung Münster für die Bereitstellung überörtlicher Hilfe aus dem Bezirk, wenn nötig auch aus anderen Bezirken des Landes Nordrhein-Westfalen oder dem Bundesgebiet.

Die Anrufe beim „Meldekopf″ treffen auf ein gut vorbereitetes Team, das in enger Abstimmung mit den Fachdezernaten schnell reagiert und entsprechend handelt.

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